… freuen uns auf ein Wiedersehen auf unserem neuen Blog und bei der “Bumsdorfer Auslese” in der KaufBar. Weitere Live-Termine gibt’s hier. Und Bücher von den Bumsdorfern gibt’s natürlich beim Verlag Andreas Reiffer.

Und ich bin hier.

Schöne Grüße

Axel Klingenberg

Guten Tag,

man darf sich schon auf das Frühjahr freuen, denn im März erscheinen gleich vier Bände der neuen Edition The Punchliner im Verlag Andreas Reiffer. Drei der Autoren, nämlich Axel Klingenberg (“Döner mit Braunkohl und Bier”), Daniel Terek (“Der Weltenmampfer”) und Hauke Trustorff (“Die Schändung mit der Maus”), sind ja weltbekannt bzw. in der ganzen Stadt berüchtigt als Mitglieder der Bumsdorfer Auslese bzw. der Vorläuferlesebühne Bumsdorfer Gerüchteküche. Der vierte im Bunde ist Frank Pichelstein Bröker aus Leipzig, der bei den “Russian Doctors” die Erlenholzklampfe schwingt und dort zusammen mit Holger Makarios Oley Gedichte des russischen Poeten und Mediziners Pratajev vertont und vorträgt.
Auf je 118 Seiten gibt es Satire und Slam Poetry in voller Länge, bei meinem Buch ergänzt durch Fotos, die der Verleger himself geschossen hat. Die Einbände wurden u.a. von Karsten Weyershausen und Pott gestaltet. Auf der Verlagsseite können die Werke auch noch bis zum 28. Februar zum Supersonderpreis von je 8,50 EUR (statt später 10,- Euro) vorbestellt werden. Und alle vier Bände gibt jetzt es zum Superdupersonderpreis von nur 32,- Euro.
Am 11. Februar werde ich bei meiner Lesung in der Bücherei Wenden (Heideblick 20, BS-Wenden) erste Auszüge aus meinem Buch lesen, am 12. März und am 7. Mai folgen die offiziellen Buchpremieren im Komischen Salon in der KaufBar.
Bis dahin!
Axel Klingenberg

Bericht aus Bumsdorf

Januar 14, 2010

Fotos, Bild- und Tonaufnahmen von der Bumsdorfer Auslese gibt es übrigens jetzt auch hier und hier.

Viel Vergnügen

Axel Klingenberg

Axel Klingenberg berichtet – passend zur 5. Jahreszeit – von seinen erschreckenden Erlebnissen mit Fasching, Faslam und Schoduvel. Außerdem liest er aus seinem Soloprogramm “Allein unter Müttern” und bietet einen ersten Einblick in sein demnächst erscheinendes Buch “Döner mit Braunkohl und Bier”. Diese karnevalistische Gegenveranstaltung in der Bücherei Wenden schließt Sekt, Selter und leckere Schnittchen ein (bitte reservieren!). Eintritt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro

“Karneval ist, wenn man trotzdem lacht” – Lesung mit Axel Klingenberg

11. Februar, 19.30 Uhr

Bücherei Wenden, Heideblick 20, Braunschweig-Wenden

Fotos

Dezember 14, 2009

von der Punchliner-Lesung am 11. Dezember im Komischen Salon in der KaufBar gibt’s hier.

Lesungstermine

Dezember 7, 2009

Und wir expandieren weiter! Hier die neuesten Lesetermine vom Punchliner, von Read’em all und von Axel Klingenberg:

“Read’em all – Die Heavy Metal Lesung” mit Till Burgwächter, Axel Klingenberg und Frank Schäfer, 30. Januar, 21.00 Uhr, Schall und Rauch, Neulandstr. 28, Osnabrück

“Karneval ist, wenn man trotzdem lacht” – Axel Klingenberg liest solo, 11. Februar, 19.30 Uhr, Bücherei Wenden, Heideblick 20, Braunschweig

“Die Punchliner kommen” – mit Dominik Bartels, Stefan Damm, Axel Klingenberg, Tobias Kunze und Wiebke Saathoff, 26. Februar, 20.00 Uhr, Buchhandlung Wandersleb, Holzberg 23, Helmstedt

“Komischer Salon” – neue Bücher von Frank Bröker (“verschwINDIEN”) und Axel Klingenberg (“Döner mit Braunkohl und Bier”), 12. März, 20.00 Uhr, KaufBar, Helmstedter Str. 135, Braunschweig

“Der Punchliner kommt” – Axel Klingenberg liest im Rahmenprogramm des Slam GT, 18. März, 20.00 Uhr, Weberei, Bogenstr. 1-8, Gütersloh

“Die Punchliner kommen” – Buchpräsentation mit Axel Klingenberg und anderen, 26. März, 20.00 Uhr, ORi, Friedelstr. 8, Berlin-Neukölln

“Die Punchliner kommen” – Buchpräsentation mit Holger Haak, Axel Klingenberg und anderen, 27. März, 20.00 Uhr, Periplaneta, Bornholmer Str. 81a, Berlin-Prenzlauer Berg

“Read’em all – Die Heavy Metal Lesung” mit Till Burgwächter, Axel Klingenberg und Frank Schäfer, 1. April, 20.00 Uhr, Schaubude, Legienstr. 40, Kiel

“Read’em all – Die Heavy Metal Lesung” mit Till Burgwächter, Axel Klingenberg und Frank Schäfer, 2. April, 20.00 Uhr, Hummels Eck, Waitzstr. 26, Flensburg

“Bumsdorfer Auslese” – Braunschweigs Lesebühne mit dem Gaststar Michael Völkel, 16. April, 20.00 Uhr, KaufBar, Helmstedter Str. 135, Braunschweig

“Komischer Salon” – neue Bücher von Daniel Terek (“Der Weltenmampfer”) und Hauke Trustorff (“Die Schändung mit der Maus”), 7. Mai, 20.00 Uhr, KaufBar, Helmstedter Str. 135, Braunschweig

Hier noch ein Surf- und Lesetipp: Auf der Seite Wortmax wird künftig jeden Monat eine neue Kolumne von mir erscheinen. Das Motto: Von der Kunst, Steine einen Berg hinauf zu rollen. Auf dieser Seite bloggen übrigens auch weitere Bumsdorfer (Till Burgwächter und Holger Reichard) und Braunschweiger (Michael Völkel und Karsten Weyershausen) Autoren. Außerdem sind dort auch viele Veranstaltungstipps zu finden. Also einfach mal vorbeizusurfen – es lohnt sich!

Axel Klingenberg

Schnipsel des Monats

November 16, 2009

Höllische Weihnachten


Ich plane mit einer neuen Geschäftsidee unendlich reich zu werden. Ich biete auf in der Winterzeit stattfindenden Heavy Metal-Konzerten “Antichrist-Stollen” an.

Axel Klingenberg

Augen zu und durch

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich persönlich möchte gar nicht so genau wissen, was die Zukunft für mich bereit hält. Wenn ich z.B. jetzt schon weiß, dass ich im nächsten Monat auf der Bahnstrecke Braunschweig-Wolfsburg drei Stunden Verspätung haben werde und über Hildesheim fahren muss, weil es wieder eine nicht näher definierte „Betriebsstörung“ gibt, kann ich ja gleich das Auto nehmen. Dann trifft die Prophezeiung aber nicht mehr zu und ich werde das Opfer einer Lüge sein.

Es handelt es sich dabei also um das gleiche logische Dilemma wie bei Zeitreisen in die Vergangenheit – sobald ich diese erreicht habe, ändert sich die Zukunft und die Zeitmaschine startet erst gar nicht, weil es sie oder mich gar nicht gibt.

Viele Menschen scheinen das aber anders zu sehen und lesen Zeitschriften wie den „Zukunftsblick“, Das „Astromagazin“ für Horoskope, Tarot, Numerologie und anderen Orakel-Hokuspokus liefert für nur 1,40 € kompetente Beratung in allen Lebenslagen. Aus dem monatlichen „Astro-Sympathiebarometer“ ist z.B. ersichtlich, dass meine „Lust-Partner“ „Widder, Löwe und Fisch“ sind – das kann ich bestätigen, allerdings ist das in jedem Monat so, schließlich gilt meine Frau in Sterndeuter-Kreisen als „Widder“.

So etwas kann man natürlich in jedem Dummbatzblättchen nachlesen, aber hier findet sich das in aller Ausführlichkeit und in einer Detailfreude, die man nur überblättern kann, um ganz schnell bei den zahllosen Anzeigen hängen zu bleiben. Diese sind nämlich die eigentliche Attraktion auf den 268 Seiten.

Da gibt es Inserate für Hellseherinnen und Hellseher, die man anrufen kann, um sich von ihnen alle „Fragen zu Liebe, Partnerschaft, Beruf, Finanzen, Lebensaufgabe, Spiritualität, Karma u.v.m.“ beantworten zu lassen. Die Methoden sind vielfältig: Lenormandkarten, Erzengelbotschaften, Bewusstseins-Zeitkarten, Rider-Waite-Karten, Channeling, Traumarbeit, Kipperkarten, Liebestarot, Jenseitskontakt, Fern-Reiki, Kaffeesatzlesen, Spirituelles Coaching, Aurasehen… Sogar Hellsehen mit nicht näher definierten “besonderen Fähigkeiten“ wird angeboten – auch wenn ich eigentlich schon ganz gerne genauer wüsste, um was es sich dabei handelt, bevor ich zum Hörer greife und 1,98 € pro Minute zahle.

Nun muss man natürlich immer wieder Anrufe tätigen, um auf dem Laufenden zu bleiben, schöner wäre es doch, langfristig zu investieren. Warum also nicht gleich ein bisschen mehr Geld ausgeben, um z.B. die „Vollkommen Happy“-Karaffe mit 6 Gläsern zu erwerben. Und 94,95 € sind ja auch nicht die Welt, zudem der Boden der Karaffe durch die „Blume des Lebens in Regenbogenfarben“ verziert und in jedes Glas eine Affirmation eingearbeitet ist. „Ich bin vollkommen frei“, „Ich bin vollkommen geborgen“ und „Ich bin vollkommen gelassen“ ist da z.B. zu lesen. Nur „Ich habe einen wahnsinnig schlechten Geschmack und sollte mein Geld lieber für eine Farb- und Stilberatung ausgeben“ steht dort nirgendwo.

Empfehlenswerter, weil man nur 6,90 € vergeudet, ist übrigens das „Mutterverstehspray“, das „einen frischen Beigeschmack von Pfefferminze“ hinterlässt.