Weihnachtsgeschenke
November 15, 2009
Guten Tag,
wenige Wochen sind es nur noch, dann ist wieder Weihnachten – Zeit also, sich Gedanken zu machen, was man der verehrten Schwiegermutter, dem halbwüchsigen Neffen und der geliebten Gattin schenken kann. Und auf diese Frage kann es nur eine Antwort geben: ein gutes Buch. Oder zwei. Oder drei.
Auch die Bumsdorfer haben da einiges zu bieten: Till Burgwächter („Die Wahrheit über Wacken“, „JGTHM – Juhr Gait Tu Hewi Mettäl“, „Die Wahrheit über Fußball“), Holger Reichard („111 Gründe, sich selbst zu lieben“) und Axel Klingenberg („Das Schwert des Xanq“, „Gute Verlierer – Geschichten und Glossen“) haben nämlich sogar selbst welche geschrieben. Letzterer ist ja bekanntlich auch Co-Herausgeber des Buchmagazins The Punchliner, zu dessen Redaktion Marcel Pollex gehört und in dem auch Daniel Terek und Wiebke Saathoff veröffentlichen. Eine schöne Möglichkeit, Bücher bequem zu bestellen, gibt es übrigens hier.
Wir wünschen schon jetzt frohe und belesene Feiertage!
Ihre Bumsdorfer
Schreibprojekt „Mein Braunschweig!“
September 15, 2009
Braunschweigs schönstes Schreibprojekt für Jugendliche sucht noch Leute, die mitmachen wollen.
- Ich schreibe mit Euch Texte und verrate dabei tolle Tipps und Tricks, wie man ein wirklich guter Autor wird.
- Am Ende des Projektes, im Frühjahr 2010, entsteht ein Hörbuch mit Euren Texten.
- Ihr stellt das Hörbuch öffentlich in Lesungen vor.
- Alle Texte, die im Laufe des Projektes entstanden sind, werden prämiert.
Wir treffen uns jeden Donnerstag von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr in den Räumen der Musischen Akademie, Neustadtring 9, Braunschweig.
Lust mitzumachen? Dann melde dich an:
musische.akademie@cjd-braunschweig.de
Musische Akademie, Neustadtring 9, 38114 Braunschweig.
0531/123 1210
Bis bald!
Axel Klingenberg
Schnipsel des Monats
Mai 15, 2009
Zimmer 11
Das Telefon klingelte. „Guten Tag, Verkehrsforschung und Infrastrukturplanung…“ Weiter kam ich nicht, denn der Anrufer sagte grußlos: „Ich will den Meyer sprechen, Blinddarm, Zimmer 11.“
„Ähm“, antwortete ich. „Sie wollten sicherlich in einem Krankenhaus anrufen…“
„Ja, Meyer, Zimmer 11.“
„Ja, aber hier ist kein Krankenhaus, hier ist ein Verkehrsplanungsinstitut. Sie haben bestimmt die falsche Nummer.“
„Nee, die steht ja hier auf’m Umschlag. Meyer, Zimmer 11.“
Nicht auch noch so einer, kurz vorm Wochenende! „Na ja, vielleicht haben Sie sich vertippt! Wählen Sie doch einfach noch mal. Auf Wiederhören.“ Schnell legte ich auf.
Eine Sekunde später kam mein Kollege aus dem Nachbarzimmer.
Das Telefon klingelte erneut.
Bevor ich etwas sagen konnte, hatte er sich den Hörer gegriffen. „Ich will auch mal!“, verkündete er gut gelaunt. Dann säuselte er ins Telefon: „Guten Tag, Verkehrsforschung…“
Stille. Ein verdutzter Blick.
„Meyer? Zimmer 11? Hmmm. Sagen Sie mir mal bitte Ihre Nummer.“
Er nahm sich einen Zettel und kritzelte einige unleserliche Zahlen darauf. „OK. Danke. Herr Meyer meldet sich dann demnächst bei Ihnen. Schönes Wochenende noch.“
Axel Klingenberg
Punchliner-Leseprobe
Januar 12, 2009
Norddeutschlands beliebteste Satire-Anthologie „The Punchliner“ wurde bereits hier ausführlich vorgestellt. Wem das noch zu wenig ist, der kann auf der Seite vom Verlag Andreas Reiffer oder direkt hier einen Blick in die Leseprobe werfen.
Viel Spaß beim Lesen!
„Gefühlvolles Übergeben“ von Axel Klingenberg
Dezember 1, 2008
Wenn mein Schwager mich begrüßt, tätschelt er zärtlich meinen Bauch. „In welchem Monat bist du denn?“, fragt er dann.
In Wirklichkeit meint er natürlich: „Du bist zu dick!“
Das stimmt aber gar nicht, denn in Wirklichkeit bin ich bloß co-schwanger.
Co-schwanger wird man, wenn man sich so in seine schwangere Frau einfühlt, dass man die gleichen Symptome zeigt wie sie. Das zeugt von großer Sensibilität.
Sie hat einen Bauch. Ich auch.
Sie hat Rückenschmerzen. Ich auch.
Sie übergibt sich jeden Morgen. Ich nicht.
Irgenwo hört die Solidarität ja auch mal auf. Ich übergebe mich nur, wenn ich am Abend zuvor zuviel Bier getrunken habe.
Meine Frau sagt, ich solle kein Bier trinken. „Co-Schwangere trinken keinen Alkohol“, sagt sie, „nur Kamillen- und Rotbuschtee.“
„Okay“, erwidere ich, „mir ist sowieso schon schlecht, dann kann ich auch Pflanzensud schlucken.“
Gegen Abend – die Kopfschmerzen haben schon deutlich nachgelassen – bekomme ich Hunger. Ich durchsuche unsere Vorratskammer und den Kühlschrank.
Vorwurfsvoll gucke ich Anita an. „Hattest du eine Fressattacke?“, frage ich sie.
„Nein, ich bin bloß nicht zum Einkaufen gekommen“, antwortet sie, „Mein Rücken…“
„Du kannst es ruhig zugeben“, sage ich, „du bist doch schwanger, da ist das normal.“
„Aber…“
„Ahhh, hier sind ja noch saure Gurken“, stelle ich erfreut fest, „Und Salzstangen und Schokoküsse. Und Trockenobst.“
„Das willst du doch wohl nicht alles essen!“ Anita ist entsetzt.
„Natürlich nicht. Ich mag doch gar kein Trockenobst.“
Dann setze ich mich vor den Fernseher, esse die Gurken (viel Wasser, das ist gut), dann die Salzstangen (viel Salz, das ist noch besser), dann die Schokoküsse (viel Zucker und Fett, das ist am besten). Dann wieder Gurken.
Dann renne ich aufs Klo und übergebe mich erneut. Wie gute Ehemänner das eben so tun, wenn sie sich einbilden, sie seien schwanger.
Anita ruft mir durch die Badezimmertür zu, ich solle im Wohnzimmer schlafen. Manchmal denke ich, dass sie irgendwie sensibler sein könnte. Als ich ihr das sage, schlägt sie mir vor, in eine Selbsthilfegruppe für Co-Schwangere zu gehen.
Ich halte das für eine gute Idee. Nächsten Samstag treffe ich mich deshalb wieder mit dem Dieter in der Kneipe. Der ist nämlich auch co-schwanger.
NICHT VERGESSEN:
„Heimatliches, Weihnachtliches und der ganze Rest“ – Lesung mit Axel Klingenberg und Gebäck und Getränken
4. Dezember, 19.30 Uhr
Öffentliche Bücherei Wenden, Heideblick 20, Braunschweig-Wenden
Eintritt: 6,- Euro, für Schüler frei
Kartenvorbestellungen unter: 05307/1502
Bumsdorfer Lesungen auf MySpace
Oktober 30, 2008
An prominenter Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass auf der MySpace-Seite des bereits hier besprochenen Punchliners Lesungsmitschnitte der Ensemblemitglieder Marcel und Axel zu hören sind. Wer also keine großen Pusteln im Gesicht wegen MySpace bekommt, sollte unbedingt vorbeischneien.
Mit den besten Empfehlungen: Marcel
Out now: The Punchliner Nr. 5
Oktober 10, 2008
Guten Tag,
endlich ist er da, der neue Punchliner! Die fünfte Ausgabe des Buchmagazins für Literatur, Satire und Slam Poetry ist ab sofort im Handel erhältlich. Sie enthält Beiträge von Tonia Wiatrowski, Karsten Weyershausen, Michael Völkel, Hauke Trustorff, Daniel Terek, Frank Schäfer, Lord Schadt, Andreas Reiffer, Holger Reichard, Marcel Pollex, Jan Off, Julian Meding, Roland Kremer, Axel Klingenberg, Gregor u.v.a
Der Punchliner ist natürlich direkt beim Verlag erhältlich www.subh.de, aber auch im regulären Buchhandel. In folgenden Braunschweiger Läden ist er vorrätig: Café Riptide (Handelsweg 11), Guten Morgen Buchladen (Bültenweg 87), Graff (Sack 15), Leseratte (Hopfengarten 40), Tatendrang Ateliergemeinschaft (Breite Str. 18a) und Thalia Buchhaus (Hutfiltern 9 und in den Schlossarkaden).
Und am 13. November stellen wir in der „Bumsdorfer Gerüchteküche“ die neue Ausgabe – inkl. Highlights, Outtakes und Making of – live vor. Zu diesem Ereignis lassen wir extra Henning Chadde (Moderator der Hannöverschen Poetry Slams und der Leseshow „Überholspurpiraten“ sowie langjähriger, verdienter Mitarbeiter unseres mittelständischen Unternehmens) nach Braunschweig einfliegen.
Man sieht sich!
Axel Klingenberg
Die Gerüchteküche geht online!
April 6, 2008
Verehrte Besucher.
In diesen Tagen entsteht hier der begleitende Blog zur Braunschweiger Lesebühne Bumsdorfer Gerüchteküche. Zukünftig werdet ihr hier mit allen Neuigkeiten, Fotos und Podcasts versorgt. Der Newsletterbereich kann bereits genutzt werden.
Die Bumsdorfer
